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| freiwillig |
| zeigt Männer, Frauen und Kinder, die sich in Bethlehem
freiwillig engagieren. |
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| Bethlehem ist ein Stadtteil im Westen Berns mit ca. 13‘000 Einwohnern,
der zum grössten Teil in den letzten 50 Jahren entstanden ist. Einfamilienhaus-
und Arbeitersiedlungen wechseln sich mit Block- und Hochhausquartieren
mit einer je ausgesprochen eigenen Identität. In einzelnen Quartieren
ist der Ausländeranteil sehr hoch, in der Untermatt beispielsweise
wohnen neben den ca. 50 % SchweizerInnen Menschen aus 34 Nationen. Eine
grosse Anzahl Jugendlicher mit eingeschränkten Zukunftsperspektiven
in teilweise beengten Raumverhältnissen - das führt zwangsläufig
zu sozialen Problemen. Negative Schlagzeilen zementieren das Bild vom „Wilden
Westen“, vom Ghetto. Gleichzeitig nehmen fremdenfeindliche Aeusserungen
zu, politisch hat sich der Berner Westen in den letzten Jahrzehnten von
links nach rechts bewegt. |
| Freiwillige engagieren sich in Bethlehem innerhalb der Quartiere (Quartiervereine,
Schulen, Quartierzentren etc.). Ein anderer, grosser Teil des Einsatzes
wird im Rahmen des Stadtteils geleistet (Kirchen, Kultur etc.). Nur ein
kleiner Prozentsatz der Freiwilligenarbeit geschieht ausserhalb des Stadtteils.
Dass in Bethlehem die Mittelschicht bzw. das Bildungsbürgertum untervertreten
sind, hat zur Folge, dass die Gewinnung von Freiwilligen und besonders
von Ehrenamtlichen schwierig ist. |
| Die evang.-reformierte Kirchgemeinde Bethlehem ist der Meinung, dass
die Freiwilligenarbeit in diesem Stadtteil ein vordringliches Anliegen
ist. Indem sie freiwilliges Engagement fördert und unterstützt,
will sie einen Beitrag an eine solidarische Gemeinschaft leisten. In diesem
Zusammenhang ist auch der Auftrag für das Videoprojekt zu sehen. Äusseren
Anlass bot zudem das „UNO Jahr der Freiwilligen“2001. |
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